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Was lange währt...

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Seit
Jahren fordert Josh Koscheck einen Kampf gegen Matt Hughes, den erfolgreichsten
Weltergewichtskämpfer der UFC-Geschichte. Am 24. September geht sein Wunsch bei
UFC 135 in Erfüllung.

Matt Hughes ist ein Mitglied der Ruhmeshalle der UFC. Er hält noch immer den Rekord für die meisten Siege im Octagon: 18. Er ist zweifacher Weltmeister im Weltergewicht und hat alle anderen Weltmeister in dieser Gewichtsklasse besiegt – außer seinen alten Trainer Pat Miletich. Obwohl er schon alles erreicht hat, was es im MMA-Sport zu erreichen gibt, denkt Hughes mit seinen 37 Jahren noch lange nicht ans Aufhören.

„Ich liebe einfach diese Art von Wettkampf“, erzählt er. „Man steht sich Mann gegen Mann gegenüber, eins gegen eins, und am Ende gewinnt nur einer – ich liebe das.“

Selbst die bittere Niederlage gegen seinen alten Rivalen BJ Penn, der ihn im vergangenen November bei UFC 123 in nur 21 Sekunden KO schlug, änderte nichts an Hughes‘ Begeisterung für den aktiven Wettkampf. Bereitwillig sagte er zu, am 24. September bei UFC 135 gegen Diego Sanchez zu kämpfen. Doch der „Ultimate Fighter 1“-Gewinner verletzte sich kürzlich an der Hand und musste absagen. Ein Ersatz stand schnell fest: Josh Koscheck, der im Februar dem amtierenden Weltmeister Georges St. Pierre einstimmig nach Punkten unterlegen war.

„Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, endlich gegen Matt Hughes kämpfen zu können“, sagt Koscheck. „Er hat sich schon sehr lange vor mir versteckt und er hat sich schon sehr lange vor der American Kickboxing Academy versteckt.“

Koscheck forderte Hughes vor zwei Jahren nach seinem TKO-Sieg gegen Frank Trigg heraus, doch der Kampf kam damals nicht zustande.

„Ich erinnere mich daran“, erzählt Hughes. „Ich weiß nur nicht, warum mich Kämpfer herausfordern, obwohl ich gerade nicht der Weltmeister bin. Als ich der Weltmeister war, traute sich niemand, mich herauszufordern. Ich glaube, dass er einfach nur ein cleverer Selbstvermarkter ist.“

Hughes schrieb als Antwort auf die Herausforderung auf seiner Internetseite, dass er kein Interesse an einem Kampf gegen Koscheck habe und dass dieser nur ein kleiner Junge sei.

„Matt Hughes bezeichnete mich als kleinen Junge, und damit hat er Recht – ich bin ein Junger“, sagt Koscheck. „Ich bin jünger als er, ich bin viel schneller, viel kräftiger und ich bin ein viel besserer Kämpfer als er. Ich bin der junge Wilde, der den alten Mann in den Ruhestand schickt.“

Koscheck hat sich in den letzten Jahren den Ruf erarbeitet, ein Sportler zu sein, der stets für einen Kampf bereit ist – egal wann, egal wo. Das ist nicht immer gut gegangen: Als der 33 Jahre alte Kalifornier im Oktober 2008 mit nur zwei Wochen Vorbereitungszeit auf Thiago Alves traf, verlor er einstimmig nach Punkten. Auf UFC 135 konnte sich Koscheck immerhin 19 Tage vorbereiten. Aber das sei genug – wäre Koscheck nicht davon überzeugt, einen Sieg einzufahren, hätte er den Kampf gegen Hughes nicht gefordert.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass ich im Stand den klaren Vorteil habe“, sagt Koscheck. „Matt Hughes hat noch nie jemanden KO geschlagen, er ist langsam und berechenbar. Ich habe definitiv mehr Schlagkraft als er. Er hat seinen Zenit schon lange überschritten, er ist alt und langsam – er hat seine besten Tage einfach hinter sich. Ihr werdet sehen, wie sich Matt Hughes schlafen legt. Seine Zeit ist endgültig abgelaufen.“