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UFC 157: Ronda Rousey schreibt Geschichte

Hier
findet ihr alle wesentlichen Informationen zu UFC 157 in Anaheim, Kalifornien.

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Sie kam, sie sah, sie siegte mit ihrem Markenzeichen. Ronda Rousey verteidigte ihren Weltmeistertitel im Bantamgewicht gegen Liz Carmouche mit einem Armhebel in Runde eins. Dieses Duell war der erste Frauenkampf in der Geschichte der UFC und der Hauptkampf von UFC 157 in Anaheim, Kalifornien.

Rousey und Carmouche wussten, dass sie etwas zu beweisen hatten. Dementsprechend aggressiv begannen sie den Kampf. Es entstand ein Schlagwechsel, nach dem Rousey Carmouche gegen den Käfigzaun presste und auf einen Wurf hinarbeitete. Die Judo-Olympionikin zerrte Carmouche auf die Matte, aber Carmouche konterte und kletterte ihr auf den Rücken.

Rousey stand auf, während Carmouche versuchte, den Rear Naked Choke anzusetzen. Carmouche war nahe an der Sensation, aber sie konnte ihren Unterarm nicht unter Rouseys Kinn schieben. Stattdessen zerquetschte sie der Weltmeisterin Mund und Kiefer und verdrehte ihren Nacken. Rousey biss im wahrsten Sinne des Wortes auf die Zähe und schüttelte Carmouche ab. Dann revanchierte sie sich aus dem Stand mit Ground and Pound.

Rousey folgte Carmouche auf den Boden und presste sie mit einer Haltetechnik aus dem Judo, der Kesagatame, auf die Matte. Sie deckte Carmouche mit kurzen Schlägen ein und verteidigte sich gleichzeitig gegen deren Versuche, die Beine hochzuschwingen und einen Triangle Choke anzusetzen.

Beharrlich arbeitete Rousey auf einen Armhebel hin, der ihr schließlich auch gelang. Carmouche klammerte sich fest, aber nachdem Rousey ihre Position nochmals anpasste, blieb ihr nach elf Sekunden vor Schluss der Runde keine andere Wahl mehr als aufzugeben.

Für Rousey war es der siebte Armhebelsieg in Runde eins im siebten Profikampf.

Lyoto Machida ist neuer Herausforderer im Halbschwergewicht

Dan Henderson und der Brasilianer Lyoto Machida kämpften um den Status des neuen Herausforderers auf den Weltmeistertitel im Halbschwergewicht. Nach einem knappen Kampf, in dem keiner der beiden sein gewohntes Potential abrief, mussten die drei Punktrichter über Sieg und Niederlage entscheiden.

Machida, ein ehemaliger Weltmeister, bewegte sich viel, um Henderson gefährlichem rechtem Schwinger zu entkommen. Dabei war er sehr erfolgreich, denn Henderson erwischte ihn damit lediglich einmal am Ende der ersten Runde. Der zweifache PRIDE-Champion wurde von Minute zu Minute frustrierter, da er den leichtfüßigen Machida einfach nicht stellen konnte.

Wann immer Henderson in den Clinch gehen wollte, fing Machida ihn mit einem schnellen Kniestoß ab. Im Laufe der fünfzehn Minuten ließ Machida eigene Offensivaktionen vermissen und beschränkte sich auf das Kontern von Henderson mit schnellen, präzisen Schlägen.

In Runde drei hatte Henderson nach einem Takedown die Chance, Machida mit Ground and Pound zuzusetzen und den Kampf noch zu drehen, aber Machida klammerte sich in der Guard an ihm fest und verhinderte so größeren Schaden.

Zwei Punktrichter gaben den Sieg mit 29-28 an Machida, einer sah Henderson mit 29-28 vorne.

Urijah Faber souverän

Solange kein Titel auf dem Spiel steht, ist das ehemalige WEC-Aushängeschild Urijah Faber unschlagbar. Seine letzten fünf Niederlagen erlitt er ausschließlich in Titelkämpfen. Das waren keine guten Vorzeichen für Ivan Menjivar, der gegen Faber eine Niederlage aus dem Januar 2006 wiedergutmachen wollte. Damals gewann Faber in der zweiten Runde durch Disqualifikation.

Im Rückkampf sollte es Menjivar nicht besser ergehen. Zwar warf er Faber auf die Matte, doch der konterte blitzschnell und befand sich plötzlich in der Oberlage. Faber griff mit Ground and Pound an und setzte Menjivar insbesondere mit seinen Ellenbogenstößen zu.

Als Menjivar einen Befreiungsversuch wagte, kletterte Faber ihm beim Aufstehen auf den Rücken. Im Stand schloss er die Body-Triangle und erzwang nach 4:34 Minuten mit einem Rear Naked Choke die Aufgabe.

Erfolgreiches Debüt für Court McGee

Der Sieger von „The Ultimate Fighter 11“, Court McGee, kämpfte bei UFC 157 erstmals im Weltergewicht. Sein Gegner Josh Neer, bekannt für seine Bereitschaft zum wilden Schlagabtausch, ging in der ersten Runde aggressiv zu Werke. McGee hielt ihn sich mit seinem Jab vom Leib und drängte ihn mit Schlagkombinationen zurück. Nach einer Serie von Körpertreffern ging Neer zu Boden. Seiner Zähigkeit ist es zu verdanken, dass der Kampf hier noch nicht zu Ende war.

In Runde zwei fand Neer in den Kampf zurück. Diesmal war er es, der mit dem Jab gute Akzente setzte. Neer folgte mit Aufwärtshaken und Haken, aber McGee bewies ebenfalls Nehmerqualitäten. So drehte er in der dritten Runde nochmals auf und verlagerte den Kampf auf den Boden. Neer versuchte sich mit Aufgabegriffen gegen das Ground and Pound zu wehren, doch es blieb nur beim Versuch.

Die drei Punktrichter werteten den Kampf jeweils 30-27 für McGee.

Robbie Lawler meldet sich eindrucksvoll zurück

In seinem ersten UFC-Kampf seit Oktober 2004 setzte Robbie Lawler ein gewaltiges Zeichen. Sein Gegner Josh Koscheck übernahm durch ein Takedown früh die Kontrolle ihres Kampfes, konnte ihn aber nicht lange auf der Matte halten. Als Lawler aufstand, presste Koscheck ihn gegen den Käfigzaun.

Koscheck setzte zum Single-Leg-Takedown an, aber Lawler wehrte es ab und hämmerte anschließend auf Koscheck ein. Lawler setzte ihm weiter mit kräftigen Schlägen zu, woraufhin der Ringrichter den Kampf nach 3:56 Minuten abbrach.

Das Vorprogramm von UFC 157

Der „Ultimate Fighter 10“-Finalist Brendan Schaub besiegte Lavar Johnson einstimmig nach Punkten.

Der „Ultimate Fighter 15“-Gewinner Michael Chiesa zwang den Finnen Anton Kuivanen nach 2:29 Minuten der zweiten Runde mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.

Im „Kampf des Abends“ setzte sich der „Ultimate Fighter 14“-Finalist Dennis Bermudez gegen Matt Grice geteilt nach Punkten durch.

Der Kanadier Sam Stout erkämpfte sich einen geteilten Punktsieg gegen Caros Fodor.

Kenny Robertson gewann mit einem aus der Back Mount angesetzten Kniehebel den Kampf gegen Brock Jardine und die Auszeichnung für den „Aufgabegriff des Abends“ nach 2:57 Minuten der ersten Runde.

Den Kampf zweier „Ultimate Fighter 15“-Teilnehmer entschied Neil Magny gegen Jon Manley einstimmig nach Punkten für sich.

Nah-Shon Burrell besiegte den Brasilianer Yuri Villefort in einem sehr aufregenden Kampf einstimmig nach Punkten.