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Team motiviert Minotauro zum Weitermachen

Antonio Rodrigo Nogueira will am 8. Juni bei „UFC on FUEL TV 10“ das 3:0 gegen Fabricio Werdum.

Ein Kampf in Brasilien ist für Antonio Rodrigo Nogueira alias „Minotauro“ immer etwas Besonderes. In den ersten zwölf Jahren seiner Profikarriere kämpfte er ausschließlich in Japan und den USA. Erst m August 2011 und Oktober 2012 stieg der 37 Jahre alte Brasilianer in seiner Heimat ins Octagon. Das Ergebnis: Ein KO-Sieg über Brendan Schaub und ein Aufgabesieg über Dave Herman.

An diesem Samstag, dem 8. Juni bestreitet Nogueira den Hauptkampf von „UFC on FUEL TV 10“ in Fortaleza, im Norden Brasiliens. Im Rückkampf gegen seinen Landsmann Fabricio Werdum will Nogueira den dritten Heimsieg in Folge feiern.

„Fabricio und ich vertreten Brasilien hervorragend in der UFC, und wir werden unseren Landsleuten einen großartigen Kampf zeigen“, sagt Nogueira. „Die Zuschauer werden uns beide anfeuern und uns zu Höchstleistungen antreiben.“

Nogueira will den Hattrick

Das erste Aufeinandertreffen von Nogueira und Werdum fand am 1. Juli 2006 bei einer PRIDE-Veranstaltung in Japan statt. Damals siegte Nogueira, ein ehemaliger Schwergewichtschampion von PRIDE, einstimmig nach Punkten.

„In unserem ersten Kampf hat sich meine größere Erfahrung im Standkampf sehr bemerkbar gemacht“, sagt Nogueira. „Auch hatte ich viel mehr Erfahrung im MMA. Ich habe aus der Distanz geboxt und ihn mehrmals niedergeschlagen. Seitdem hat er sich im Stand enorm verbessert. Vor allem auf seine Kniestöße muss ich aufpassen. Allerdings glaube ich, dass ich schneller und härter schlage als er.“

Zwischen Nogueira und Werdum steht es mittlerweile bereits 2:0. Nogueira hat nicht nur ihren ersten Kampf gewonnen – im Finale der zweiten brasilianischen „Ultimate Fighter“-Staffel stehen zwei Kämpfer aus seinem Team.

„Ich habe großen Respekt vor Fabricio, aber ich steige nicht ins Octagon, um zu verlieren“, sagt Nogueira. „Als Trainer bei der ‚Ultimate Fighter‘-Staffel habe ich ihn bereits besiegt. Jetzt ist es an der Zeit, ihn auch in einem Kampf zu besiegen.“

Motivation von außen

Nogueira ist der einzige Kämpfer in der Geschichte des MMA-Sports, der sowohl den Schwergewichtstitel der UFC als auch den von PRIDE gewann. Seit Juni 1999 hat er in über 40 Kämpfen seine Klasse bewiesen. Die Verletzungen häuften sich in letzter Zeit bei ihm, und doch denkt Nogueira nicht daran, die Faustschützer an den Nagel zu hängen.

„Mit meinem tollen Team zu trainieren, gibt mir all die Motivation, die ich brauche“, sagt Nogueira. „Ich trainiere unter anderem mit Anderson Silva, Rafael Feijao, Everaldo Penco, Anderson Braddock und Vitor Miranda. Ich bin von vielen erstklassigen Kämpfern umgeben. Sie motivieren mich genauso wie unsere vielen Nachwuchstalente. Ich kämpfe seit 14 Jahren und fühle mich so, als könnte ich noch einige weitere Jahre kämpfen.“

Seit Nogueira im Februar 2008 die Interimsweltmeisterschaft in der UFC gewonnen hat, wechselten sich bei ihm Siege und Niederlagen ab. Da er in seinem letzten Kampf einen Sieg einfuhr, wäre jetzt wieder eine Niederlage an der Reihe. Nogueira plant jedoch, eine neue Siegesserie einzuleiten, die ihn wieder in Richtung Titelkampf führen soll.

„Ich mache einen Schritt nach dem anderen“, sagt Nogueira. „Fabricio sollte sich auf einen harten Kampf gefasst machen. Ich werde mein Bestes geben. Wenn ich danach die Chance bekomme, noch einmal um die Weltmeisterschaft zu kämpfen – warum nicht? Ich besitze die nötigen Fähigkeiten. Seit zwölf Jahren gehöre ich zu den besten Schwergewichten der Welt.“