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Rückkampf zwischen Fisher und Stout, Rückkehr von Pearson

UFC on FX 4 hat neben dem Leichtgewichtsduell zwischen Clay Guida und Gray Maynard einiges mehr zu bieten. Wir sagen euch, was euch am 22. Juni in Atlantic City, New Jersey alles erwartet.

Das Hauptprogramm von UFC on FX 4 wird am 22. Juni von Clay Guida und Gray Maynard angeführt. Vor ihnen kämpfen zwei Leichtgewichte gegeneinander, deren Begegnung nicht minder spannend wird: Spencer Fisher und Sam Stout. Ihre ersten beiden Kämpfe gehörten zu den besten des jeweiligen Jahres.

Der US-Amerikaner Fisher und der Kanadier Stout trafen zum ersten Mal am 4. März 2006 bei UFC 58 aufeinander, die unter dem Motto „USA vs. Kanada“ stand. Es war der erste Leichtgewichtskampf seitdem die UFC diese Gewichtsklasse im Jahr 2004 stillgelegt hatte. Für Stout war es zudem sein UFC-Debüt, Fisher ersetzte kurzfristig den verletzten Kenny Florian. Nach drei aufregenden Runden ging Stout mit einem geteilten Punktentscheid nach Hause.

Da der Kampf so gut und das Punktrichterurteil so umstritten war, traten Fisher und Stout am 12. Juni 2007 bei der UFC Fight Night 10 erneut gegeneinander an. Diesmal setzte sich Fisher in einem fast genauso dramatischen Duell einstimmig nach Punkten durch. Der zweite Rückkampf, der knapp fünf Jahre später bei UFC on FX 4 stattfindet, soll für eine endgültige Entscheidung sorgen.

Im Weltergewicht kämpfen zwei Sportler um Aufmerksamkeit, die bislang meist unter dem Radar geflogen sind, obwohl sie bereits dreimal im Octagon gewonnen haben: Brian Ebersole und TJ Waldburger.

Ebersole besiegte in seinem UFC-Debüt den erfahrenen Chris Lytle und schlug seitdem auch Dennis Hallman und Claude Patrick. Auf dem Weg nach oben muss er an Waldburger vorbei, der zuletzt mit zwei fantastischen Aufgabesiegen geglänzt hat. Waldburger, ein junger Bodenkampfspezialist, der dort anknüpft, wo Dustin Hazelett vor einiger Zeit aufgehört hat, zwang Mike Stumpf mit einem Triangle Choke und Jake Hecht in der ersten Runde mit einem Armhebel zur Aufgabe.

Der „Ultimate Fighter 9“-Gewinner Ross Pearson tritt am 22. Juni zu seinem ersten Kampf in diesem Jahr an. Im Dezember war der Engländer bei seinem Federgewichtsdebüt gegen Junior Assuncao siegreich. Nach dem einstimmigen Punktsieg über den brasilianischen BJJ-Schwarzgurt muss sich Pearson jetzt auf einen Gegner einstellen, der wie er seine Stärken im Stand hat: den WEC-Veteranen Cub Swanson. Nach seinem missglückten UFC-Debüt im November schöpfte Swanson Anfang des Jahres mit einem dominanten KO-Sieg über George Roop sein wahres Potential aus.

Im Vorprogramm findet ein Kampf statt, der große Auswirkungen auf das Titelgeschehen in der Federgewichtsklasse hat: Der Japaner Hatsu Hioki trifft auf den WEC-Veteranen Ricardo Lamas. Beide haben ihre ersten zwei Kämpfe in der UFC gewonnen – Hioki nach Punkten, Lamas vorzeitig. Hioki sicherte sich bereits die Federgewichtstitel der Ligen TKO, Sengoku und Shooto, muss sich aber nach wie vor an den Käfig und die Kampfweise in der UFC gewöhnen, ehe er den Weltmeister Jose Aldo herausfordern kann.

Außerdem im Vorprogramm: „Ultimate Fighter 13“-Finalist Ramsey Nijem empfängt den unbesiegten CJ Keith in der UFC, der ebenfalls unbesiegte Joey Gambino debütiert gegen Steven Silver, Matt Brown kämpft gegen Luis Ramos, Chris Camozzi gegen Nick Catone, Dan Miller gibt gegen den Rückkehrer Ricardo Funch sein Debüt im Weltergewicht, Francisco Rivera trifft auf Ken Stone und Rick Story heißt Brock Jardine in der UFC willkommen.