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Pearson wechselt Gewichtsklasse, Escudero kehrt zurück

Einen Tag vor Silvester zündet die UFC bereits das erste Feuerwerk. Wir stellen euch die sechs Vorkämpfe von UFC 141 in Las Vegas, Nevada vor.

Im Sommer 2009 gewann Ross Pearson die neunte Staffel von The Ultimate Fighter. Danach folgten Siege über Aaron Riley und den Mannheimer Dennis Siver. Anschließend gewann der Engländer jedoch nur einen von drei Kämpfen.

Als Konsequenz wechselt Pearson nun von der Leichtgewichtsklasse in die Federgewichtsklasse. Sein erster Auftritt als Federgewicht findet am 30. Dezember bei UFC 141 in Las Vegas, Nevada statt.

Dort trifft er auf Junior Assuncao, der ebenfalls erst kürzlich in die Federgewichtsklasse wechselte, und zwar im September bei seiner Rückkehr in die UFC. Assuncao, ein Schwarzgurt im brasilianischen Jiu-Jitsu, besiegte bei UFC 135 den Hawaiianer Eddie Yagin einstimmig nach Punkten – sein erster Sieg im Octagon seit April 2007.

Kurzfristiger Gegnerwechsel für Njokuani

Ursprünglich hätte der Nigerianer Anthony Njokuani bei UFC 141 gegen den „Ultimate Fighter 13“-Finalisten Ramsey Nijem kämpfen sollen, doch Nijem verletzte sich im Training und wird kurzfristig von Danny Castillo ersetzt.

Großartig umstellen muss sich Njokuani deshalb nicht, denn Castillo ist wie Nijem ein starker Ringer, der versuchen wird, den technisch versierten Thaiboxer auf den Boden zu bringen.

Njokuani zeigte im Juli bei UFC 132 die stärkte Leistung seiner Karriere, als er den Engländer Andre Winner einstimmig nach Punkten besiegte. Njokuani wurde dabei der sechste Kämpfer in der Geschichte der UFC, der während eines Kampfes über einhundert Wirkungstreffer erzielt hat.

Rehabilitation für Kim und Pierson

Mit dem Südkoreaner Dong Hyun Kim und dem Kanadier Sean Pierson kämpfen am 30. Dezember zwei Weltergewichte gegeneinander, die in ihrem letzten Kampf schwer KO gegangen sind. Kim unterlag Carlos Condit bei UFC 132, Pierson wurde im April bei UFC 129 von Jake Ellenberger geschlagen.

Für Kim, einen Schwarzgurt im Judo, war es die erste Niederlage seiner Karriere, nachdem er im Octagon zuvor fünfmal hintereinander siegreich war. Der Titelkampf war ihm damit vorerst verwehrt geblieben – ein Sieg über Pearson würde ihn aber direkt wieder in den oberen Rängen etablieren.

Escudero kehrt ins Octagon zurück

Vor fast genau drei Jahren gewann Efrain Escudero die achte Staffel von The Ultimate Fighter. Zwei Jahre und vier Kämpfe später entließ die UFC den Mexikaner aufgrund unprofessionellen Verhaltens.

Escudero nutzte die Auszeit, um an sich zu arbeiten – persönlich und sportlich. Als sich TJ Grant im Training verletzte, erhielt Escudero die Chance, den Kanadier kurzfristig zu ersetzen und bei UFC 141 anzutreten.

Sein Gegner am 30. Dezember, Jacob Volkmann, ist wie er ein Ringer und Bodenkämpfer. Seit Volkmann im März 2010 in die Leichtgewichtsklasse wechselte, ist er in vier Kämpfen ungeschlagen.

Riddles letzte Chance

Der „Ultimate Fighter 7“-Teilnehmer Matt Riddle, der alle seine acht Profikämpfe in der UFC bestritten hat, steht nach zwei Niederlagen in Folge kurz vor dem Aus in der Organisation.

Gegen den Brasilianer Luis „Beicao“ Ramos, der im August bei UFC 134 sein Debüt in nur vierzig Sekunden durch TKO verlor, muss für Riddle unbedingt ein Sieg her, wenn er auch im nächsten Jahr noch ins Octagon steigen will.

Judo gegen Muay Thai

Der „Ultimate Fighter 5“-Finalist Manny Gamburyan kämpft bei UFC 141 gegen den Brasilianer Diego Nunes. Es ist das altbekannte Duell zwischen Bodenkämpfer und Standkämpfer, denn Gamburyan ist ein Schwarzgurt im Judo, während Nunes ein technisch ausgezeichneter Thaiboxer ist.