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Mousasi gewinnt UFC-Debüt in Schweden

Hier findet ihr alle wesentlichen Informationen zu UFC on Fuel TV 9 in Stockholm, Schweden.

Von einem großen Standkämpfer zu einem kleinen Ringer – kein Problem für den Holländer Gegard Mousasi, der sich wenige Tage vor seinem UFC-Debüt bei „UFC on Fuel TV 9“ in Stockholm auf einen neuen Gegner einstellen musste. Der schwedische Star Alexander Gustafsson durfte aufgrund einer Schnittwunde über der Augenbraue nicht kämpfen und wurde daraufhin von seinem Landsmann Ilir Latifi.

Mousasi, ehemaliger Halbschwergewichtschampion von Strikeforce, erteilte dem wackeren Latifi eine Lehrstunde in Sachen Boxen. Drei Runden lang nahm er ihn systematisch mit seinem pfeilschnellen Jab und seiner knackigen Geraden auseinander. Latifi befand sich permanent im Rückwärtsgang. Seine einzig nennenswerte Offensivaktion war kurzes Ground and Pound in den letzten zwanzig Sekunden des Kampfes.

Die Punktrichter würdigten Mousasis Dominanz mit drei Wertungen von 30-27.

Pearson triumphiert über Couture

Der Engländer Ross Pearson, Gewinner von „The Ultimate Fighter 9“, drückte einem geschichtsträchtigen Kampf erst in der zweiten Runde seinen Stempel auf. Seit dem 6. April sind Ryan Couture und sein legendärer Vater Randy Couture das erste Vater-Sohn-Duo in der UFC. Ryan erinnerte jedoch nur in der ersten Runde an den fünffachen Weltmeister.

Wie sein Vater suchte Couture zu Beginn des Kampfes die Kontrolle am Käfigzaun. Er presste Pearson dagegen und hinderte ihn dadurch an seiner boxerischen Offensive. In Runde zwei gelang ihm das nicht mehr: Pearson klingelte ihn mit einer Rechten an und sorgte dann mit einer Schlagsalve dafür, dass der Ringrichter den Kampf nach 3:45 Minuten abbrach.

Mitrione schlägt De Fries KO

„Ultimate Fighter 10“-Teilnehmer Matt Mitrione hat sich in Schweden eindrucksvoll zurückgemeldet. Mitrione konterte ein Takedown des Engländers Phil De Fries mit einer kurzen Rechten – Fries ging zu Boden. Mitrione setzte nach und schlug ihn nach 19 Sekunden mit Ground and Pound KO.

Pickett gewinnt „Kampf des Abends“

Mike Easton und der Engländer Brad Pickett lieferten sich einen technisch herausragenden Kampf über drei Runden. Die beiden Bantamgewichte zeigten darin alles, was den MMA-Sport ausmacht: schnelle Schlagwechsel im Stand, Arbeit im Clinch, Takedowns und ein Hin-und-Her auf der Matte.

Nach fünfzehn ereignisreichen Minuten wertete ein Punktrichter 29-28 für Easton, während die anderen beiden Pickett mit 30-27 vorne sahen.

Brandao brillant

Der Brasilianer Diego Brandao, Gewinner von „The Ultimate Fighter 14“, präsentierte sich gegen Pablo Garza so abgebrüht wie nie zuvor. Nach einigen Schlagwechslen brachte er Garza mit einem Slam zu Boden.

Brandao passierte die Guard, setzte aus der Side Control einen Arm Triangle Choke an und zwang Garza damit nach 3:27 Minuten zur Aufgabe.

Corassani gewinnt zweiten UFC-Kampf

„Ultimate Fighter 12“-Teilnehmer Akira Corassani feierte gegen Robbie Peralta seinen zweiten Sieg in Folge in der UFC. Nach einer ausgeglichenen ersten Runde erzielten die beiden Federgewichte im zweiten Durchgang harte Treffer.

Corassani war nach einer Linken von Peralta schwer angeschlagen, rettete sich aber in den Clinch. Kurz darauf revanchierte sich Corassani mit einer Rechten, nach der Peralta wackelte.

In der dritten Runde zeigte Corassani, dass er auch ringen kann. Seine Takedowns sicherten ihm die nötigen Punkte auf den Zetteln der Punktrichter. Sie gaben den Sieg mit Wertungen von zweimal 30-27 und einmal 29-28 an ihn.

Madadi und Troeng begeistern Schweden im Vorprogramm

Der Schwede Reza Madadi zwang den „TUF 12“-Finalisten Michael Johnson nach 1:33 der dritten Runde mit einem D’Arce Choke zur Aufgabe.

Das Duell zweier „TUF 17“-Teilnehmer gewann der Schwede Tor Troeng gegen Adam Cella nach 3:11 Minuten der ersten Runde mit einem Rear Naked Choke.

Der Russe Adlan Amagov setzte sich gegen den Schweden Chris Spang einstimmig nach Punkten durch.

Der Ire Conor McGregor bezwang Marcus Brimage nach 1:07 Minuten der ersten Runde durch technischen Knockout.

Ryan LaFlare besiegte den Australier Ben Alloway einstimmig nach Punkten.

Tom Lawlor zwang den Holländer Michael Kuiper nach 1:05 Minuten der zweiten Runde mit einem Guillotine Choke zur Aufgabe.

Der Schwede Papy Abedi erkämpfte sich einen geteilten Punktsieg über seinen Landsmann Besam Yousef.