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Jeremy Stephens wieder auf Bonus-Jagd

Am 4. Juni findet in Las Vegas, Nevada das Finale von The Ultimate Fighter 13 statt. Wir stellen euch die vier Vorkämpfe der Veranstaltung vor.

Jeremy Stephens ist vielleicht nicht der erfolgreichste Kämpfer in der Leichtgewichtsklasse, aber mit Sicherheit einer der aufregendsten. Wenn er kämpft, fliegen die Fetzen. Von seinen letzten vier Duellen hat er nur vier gewonnen, aber wenn er gewinnt, dann spektakulär: Für drei dieser Siege bekam er den Bonus für den „Knockout des Abends“, für einen den Bonus für den „Kampf des Abends“.

Der aggressive und schlagkräftige Standkämpfer führt am 4. Juni das Vorprogramm des Ultimate Fighter 13 Finales an. Nachdem er am Neujahrstag bei UFC 125 den Veteranen Marcus Davis KO schlug, trifft der 25 Jahre alte Stephens nun auf einen Altersgenossen: Dan Downes ersetzt kurzfristig den verletzten „Ultimate Fighter 12“-Gewinner Jonathan Brookins.

Downes, der über Taekwondo und Muay Thai zum MMA-Sport fand, sorgte erstmals im vergangenen Dezember bei World Extreme Cagefighting für Aufsehen. Bei WEC 53 besiegte er den Chinesen Zhang Tiequan einstimmig nach Punkten und besiegelte so dessen erste und einzige Karriereniederlage. Um vor seinem Debüt im Octagon etwas Ringrost abschütteln zu können, bestritt Downes am 6. Mai einen Kampf außerhalb der UFC, den er in der ersten Runde durch Aufgabe gewann. Ein riskantes Unterfangen, denn im Falle einer Niederlage hätte er noch eine Weile auf sein UFC-Debüt warten müssen. Nun kann er aber mit zwei Siegen im Rücken das Unternehmen Octagon positiv angehen.

Der 22 Jahre alte Josh Grispi galt lange Zeit als das größte Talent in der Federgewichtsklasse – bei World Extreme Cagefighting hatte er alle seine vier Kämpfe in der ersten Runde gewonnen. An Neujahr verlor er jedoch gegen den gleichaltrigen Dustin Poirier einstimmig nach Punkten und gab diesen „Titel“ an ihn ab. Nach sechs Monaten Verletzungspause ist es jetzt Zeit für sein Comeback.

Grispis Gegner George Roop hat ebenfalls seit Januar nicht mehr gekämpft. Bei seiner Rückkehr ins Octagon verlor der „Ultimate Fighter 8“-Teilnehmer gegen Mark Hominick nach nur 88 Sekunden durch TKO. Nun kämpft Roop um seinen Verbleib in der UFC.

Nach fünf Siegen in Folgen – zwei davon bescherten ihm den Bonus für den Kampf des Abends – trat Scott Jorgensen im vergangenen Dezember um den Bantamgewichtstitel von World Extreme Cagefighting an. Allerdings verlor er gegen Dominick Cruz, den heutigen Bantamgewichtsweltmeister, einstimmig nach Punkten. Um sich einen Rückkampf zu verdienen, muss der zähe Ringer als erstes an Ken Stone vorbei. Der war im letzten Dezember an einem der schönsten Knockouts des Jahres beteiligt, allerdings als Opfer. Eddie Wineland schickte ihn bei WEC 53 mit einem Slam ins Land der Träume – die UFC übernahm den schlagkräftigen Bodenkämpfer trotzdem und lässt ihn am 4. Juni debütieren.

Eigentlich hätte Francisco Rivera schon im März sein UFC-Debüt geben sollen, doch eine Verletzung verhinderte seinen ersten Kampf im Octagon. Für ihn sprang der quirlige Bodenkämpfer Reuben Duran ein. Obwohl er nur wenig Vorbereitungszeit hatte, lieferte sich Duran einen guten Kampf mit dem Japaner Takeya Mizugaki, den er nur sehr knapp nach Punkten verlor. Beim zweiten Anlauf soll Riveras UFC-Debüt endlich verwirklicht werden, und das genau gegen den Mann, der ihn vor wenigen Monaten ersetzte.