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Für Evans gibt es bei UFC 133 ein altes Wiedersehen

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Wenn Rashad Evans am 6. August ins Octagon steigt, hat
er doppelten Grund zur Freude: einerseits sieht er seinen einstigen Kontrahenten
Tito Ortiz wieder – andererseits eine gute Bekannte.

Vierzehn Monate ist es schon
wieder her, seit Rashad Evans zum letzten Mal gekämpft hat. Zwei
Knieverletzungen verhinderten eine frühere Rückkehr ins Octagon: Anfang 2011
war sein nächster Gegner, der damalige Halbschwergewichtsweltmeister Mauricio
„Shogun“ Rua, am Knie verletzt, dann Evans selbst.

„Ich war schon sehr lange
nicht mehr im Octagon“, sagt Evans. „Anfangs wird es ein wenig merkwürdig sein,
denn ich habe meine alte Freundin schon sehr lange nicht mehr gesehen: die
andere Seite von mir. Die Seite, die im Käfig kämpft. Ich vermisse sie. Ab und
zu sehe ich sie im Training, aber dort hält sie sich meist noch etwas zurück.
Am 6. August werde ich sie endlich wiedersehen.“

Bei UFC 133 kämpft Evans um
etwas, das er eigentlich schon sicher hatte: einen Halbschwergewichtstitelkampf.
Da sich der 31 Jahre alte Ringer in der Vorbereitung auf das Duell mit Rua
verletzte, durfte sein Teamkollege Jon Jones einspringen. Der gewann dann auch
prompt den Kampf und somit die Weltmeisterschaft.

„Es war für mich sehr schwer
mitanzusehen, wie Jon Weltmeister wurde“, erzählt Evans. „Einerseits freute ich
mich für ihn, andererseits dachte ich mir, dass ich jetzt eigentlich der neue
Weltmeister sein müsste. Ich begann, über das ‚hätte ich doch…‘ und das ‚was
wäre wenn…‘ nachzudenken. Darüber hinwegzukommen, das war für mich am
schwersten.“

Kaum war die Tinte unter den
Verträgen für einen brisanten Titelkampf zwischen Jones und Evans trocken, da
sagte der Champion seine Teilnahme aufgrund einer Verletzung ab. Zum dritten
Mal hatte Evans seine Titelchance verloren. Um endlich wieder kämpfen zu
können, entschied er sich, trotzdem bei UFC 133 anzutreten und nahm einen Kampf
gegen Phil Davis an.

Erneut schlug das
Verletzungspech zu: Davis verletzte sich am Knie und wurde von Tito Ortiz
ersetzt. Der frühere Halbschwergewichtsweltmeister, der gerade erst am 2. Juli
bei UFC 132 in die Erfolgsspur zurückgekehrt war, sagte mit nur einem Monat
Vorbereitungszeit zu. Sehr zur Freude von Evans, denn der würde nur zu gerne
für klare Verhältnisse sorgen – am 7. Juli 2007 kämpften die beiden bei UFC 73
und trennten sich Unentschieden.

 „Ich will diesen Rückkampf deshalb so sehr,
weil ich tief in mir drinnen das Gefühl habe, als hätte ich unseren ersten
Kampf verloren“, sagt Evans. „Das war mein erster richtig großer Kampf. Damals
war ich nur ein Welpe. Ich hatte mir gerade erst mit meinem KO-Sieg über Sean
Salmon einen Namen gemacht, da musste ich auch schon gegen Tito Ortiz ran. Ich
habe mich von dem ganzen Hype um ihn vereinnahmen lassen. Nach UFC 133 soll kein
Mensch daran zweifeln, wer der wahre Sieger ist. Ich bin jetzt kein Welpe mehr,
ich bin ein großer böser Hund. Es wird ein ganz anderer Kampf werden als
damals.“

Für Evans geht es aber nicht
nur um die Begleichung einer offenen Rechnung, sondern auch darum, seinen
Status als nächster Herausforderer auf den Halbschwergewichtstitel zu behalten.

 „Wenn ich diesen Kampf verliere, bekomme ich vielleicht
nie wieder die Chance, um die Weltmeisterschaft zu kämpfen“, sagt Evans. „Meine
sportliche Zukunft hängt von diesem Kampf ab, daher werde ich kämpfen, als ob
es mein letzter Kampf wäre. Ich werde Tito Ortiz am 6. August KO schlagen und
den Menschen zeigen, dass ich der verdiente Titelherausforderer bin.“