Skip to main content

Ellenberger stoppt Shields in 53 Sekunden

Normal
0

21

false
false
false

DE
X-NONE
X-NONE

/* Style Definitions */
table.MsoNormalTable
{mso-style-name:"Normale Tabelle";
mso-tstyle-rowband-size:0;
mso-tstyle-colband-size:0;
mso-style-noshow:yes;
mso-style-priority:99;
mso-style-parent:"";
mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
mso-para-margin:0cm;
mso-para-margin-bottom:.0001pt;
mso-pagination:widow-orphan;
font-size:10.0pt;
font-family:"Calibri","sans-serif";
mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}

Im Hauptkampf der UFC Fight Night 25 feierte Jake
Ellenberger gestern seinen größten Triumph in der UFC. Hier findet ihre alle
wesentlichen Informationen zu der Veranstaltung aus New Orleans, Louisiana.

Herausforderungen sind im MMA-Sport immer eine heikle Angelegenheit. Derjenige, der herausgefordert wird, steht unter großem Druck, denn wenn er gegen seinen Wunschgegner verliert, hinterlässt das einen sehr schlechten Eindruck. Zudem ist derjenige, der herausgefordert wird, umso motivierter, das Duell zu gewinnen.

Jake Ellenberger hat im Hauptkampf der UFC Fight Night 25 in New Orleans, Louisiana alles richtig gemacht. Er benötigte nur 53 Sekunden, um Jake Shields – den Mann, den er herausgefordert hatte – durch TKO zu besiegen.

Shields suchte früh nach dem Takedown, aber Ellenberger ließ sich nicht von den Beinen holen. Aus einem Schlagwechsel heraus traf er Shields mit einem rechten Haken. Dann nahm er ihn in den Thaiclinch und feuerte zwei Kniestöße ab – einen zum Körper, einen zum Kopf. Shields ging zu Boden. Ellenberger stürzte sich auf ihn und setzte mit Schlägen nach, ehe der Ringrichter dazwischen ging.

Der „Ultimate Fighter 11“-Gewinner Court McGee kehrte nach elfmonatiger Verletzungspause zurück. Er stand dem starken Südkoreaner Dongi Yang gegenüber. Yang landete in der ersten Runde einige gute Lowkicks, doch McGee richtete mit seiner Rechten den größeren Schaden an. Der weitere Kampfverlauf gestaltete sich ähnlich ausgeglichen, bis McGee eine Minute vor Schluss noch einmal in die Vollen ging. Er brachte Yang zu Boden, setzte ihm mit Ellenbogenstößen zu und versuchte es dann mit einem Guillotine Choke, den er aber nicht mehr komplett durchziehen konnte. So blieb ihm nach drei Runden zwar kein Aufgabesieg, aber immerhin der einstimmige Punktsieg.

Mit Jonathan Brookins kehrte ein weiterer „Ultimate Fighter“-Gewinner nach längerer Verletzungspause zurück. Der Sieger der zwölften Staffel der Reality-Show hatte seit Dezember nicht mehr gekämpft. Für Brookins wurde die UFC Fight Night 25 zu einer doppelten Rückkehr, denn er trat wieder in seiner angestammten Gewichtsklasse an, dem Federgewicht – und das gegen eines der größten Nachwuchstalente in dieser Gewichtsklasse: Erik Koch.

Brookins presste Koch drei Runden lang gegen den Käfig und versuchte ständig, ihn auf die Matte zu werfen. Gelungen ist ihm das aber nur einmal –in der zweiten Runde, allerdings nur für kurze Zeit. Im Clinch wehrte sich Koch mit Ellenbogenstößen. In den seltenen Schlagwechseln hatte er die Vorteile klar auf seiner Seite. Nach den fünfzehn Minuten werteten die drei Punktrichter den Kampf einstimmig für Koch.

Alan Belcher komplettierte das Trio der Comeback-Kämpfer – seine Auszeit betrug eineinhalb Jahre. Im Kampf gegen den Kanadier Jason MacDonald war von Ringrost jedoch keine Spur. MacDonald zog Belcher in seine Guard, fing sich dann aber heftiges Ground and Pound ein. Insbesondere Belchers Ellenbogenstöße setzten ihm schwer zu. Kurze Zeit später beendete der Ringrichter dann die Auseinandersetzung.

Vagner Rocha brachte den „Ultimate Fighter 12“-Teilnehmer Cody McKenzie während ihres Kampfes mehrfach zu Boden und arbeitete auf Aufgabegriffe hin, aus denen sich McKenzie einige Male befreien konnte. In der zweiten Runde nahm Rocha ihn jedoch in einen Rear Naked Choke aus dem es kein Entkommen mehr gab – McKenzie musste abklopfen.

Evan Dunham galt vor kurzem noch als eines der größten Talente im Leichtgewicht, doch dann verlor er zweimal hintereinander. Gegen den „Ultimate Fighter 13“-Teilnehmer Shamar Bailey, der sein Debüt im Leichtgewicht gab, kam er wieder auf die Seite der Sieger zurück. Dunham bearbeitete Bailey drei Runden lang erfolgreich mit Schlagkombinationen, um einen einstimmigen Punktsieg einzufahren.

Der Neuling Lance Benoist setzte sich im besten Kampf des Abends gegen Matthew Riddle einstimmig nach Punkten durch. Ken Stone ließ Donny Walker in der ersten Runde in einem Rear Naked Choke einschlafen.

Der „Ultimate Fighter 11“-Teilnehmer Seth Baczynski zwang den „Ultimate Fighter 13“-Teilnehmer Clay Harvison in der zweiten Runde mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe. Anthony Waldburger gelang dasselbe gegen Mike Stumpf, allerdings mit einem Triangle Choke in Runde eins.

Der Debütant Robert Peralta fuhr gegen Mike Lullo einen einstimmigen Punktsieg ein. Ebenfalls einen einstimmigen Punktsieg feierte der „Ultimate Fighter 13“-Teilnehmer Justin Edwards gegen den Neuling Jorge Lopez.