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Diaz schlägt Penn, Siver unterliegt Cerrone

Zwei Kämpfer treten nach UFC 137 zurück! Hier findet ihr alle wesentlichen Informationen zu der Veranstaltung aus Las Vegas, Nevada.

Es war eine Rückkehr nach Maß für den Strikeforce Weltergewichtschampion Nick Diaz, der am 29. Oktober erstmals seit fünf Jahren wieder im Octagon stand. Gegen seinen erklärten Lieblingskämpfer BJ Penn zeigte Diaz genau die Präzision und Schlaghäufigkeit im Stand, die ihn zuletzt zehn Kämpfe in Folge gewinnen ließen.

Penn war seinem Gegner in der ersten Runde durchaus ebenbürtig und richtete mit seinen Schlagkombinationen Schaden an. Zudem gelang es ihm, Diaz auf den Rücken zu klettern. Ab der zweiten Runde schien Penn aber erschöpft. Diaz landete im Stand immer mehr Treffer, sowohl zum Kopf als auch zum Körper. Penn war zwar zu keiner Sekunde aus dem Kampf und schlug auch immer wieder zurück, doch der konditionell überlegene Diaz legte bis zum Schluss ein hohes Tempo vor, das der Hawaiianer einfach nicht mehr mitgehen konnte.

Nach drei actionreichen Runden werteten alle drei Punktrichter den Kampf für Diaz. Penn, ein zweifacher Weltmeister in der UFC, gab im Anschluss seinen Rücktritt bekannt.

Der Franzose Cheick Kongo sorgte für die erste Niederlage des „Ultimate Fighter 10“-Teilnehmers Matt Mitrione. Mit einer starken dritten Runde, in der er Mitrione zweimal zu Boden brachte und mit Ground and Pound bearbeitete, sicherte sich Kongo den einstimmigen Punktsieg.

Nicht nur eine, gleich zwei lebende Legenden des MMA-Sports kämpften bei UFC 137 zum letzten Mal. Mirko Filipovic alias Cro Cop gab nach seiner Niederlage gegen den „Ultimate Fighter 10“-Gewinner Roy Nelson seinen Rücktritt bekannt. Cro Cop hatte in den ersten beiden Runden einige gute Szenen im Stand, aber auch Nelson erzielte einige Treffer. In Runde drei rutschte Cro Cop aus. Nelson folgte ihm auf die Matte, nahm die Back Mount ein und attackierte ihn dann so lange mit Ground and Pound, bis der Ringrichter eingriff.

Scott Jorgensen besiegte den zurückkehrenden Veteranen Jeff Curran einstimmig nach Punkten.

Der Japaner Hatsu Hioki hatte bei seinem UFC-Debüt im Stand große Probleme gegen George Roop, punktete aber mit Takedowns und guten Positionen auf dem Boden. Nach drei Runden bestimmten dann zwei der drei Punktrichter ihn zum Sieger, während einer Roop vorne sah.

Der Deutsche Dennis Siver musste nach vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken. Nach einem anfänglichen Schlagwechsel klingelte sein Gegner Donald Cerrone ihm mit einem linken Tritt zum Kopf an. Siver versuchte sich mit einem Takedown zu retten, aber Cerrone stieß ihn weg und schlug ihn kurze Zeit später mit einem rechten Haken nieder. Dann stürzte er sich auf dem Boden auf ihn und zwang ihn mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.

Der WEC-Veteran Bart Palaszewski feierte einen gelungenen Einstand in der UFC, indem er Tyson Griffin bereits in der ersten Runde mit einer Links-Rechts-Kombination KO schlug.

Die vier Vorkämpfe gingen allesamt über die volle Distanz. Der Rückkehrer Brandon Vera besiegte den „Ultimate Fighter 8“-Teilnehmer Eliot Marshall, der „Ultimate Fighter 13“-Finalist Ramsey Nijem schlug bei seinem ersten Kampf im Leichtgewicht den früheren WEC-Kämpfer Danny Downes. Der Franzose Francis Carmont besiegte bei seinem UFC-Debüt den „Ultimate Fighter 11“-Teilnehmer Chris Camozzi. Und im Kampf zweier UFC-Neulinge setzte sich Clifford Starks gegen Dustin Jacoby durch.