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Belfort kickt Rockhold um

Hier findet ihr alle wesentlichen Informationen zu „UFC on FX 8“ in Jaraguá do Sul, Brasilien.

Vitor Belfort bleibt in seiner Heimat eine Macht. Bei seinem vierten Auftritt in Brasilien erkämpfte sich der ehemalige Halbschwergewichtsweltmeister den vierten vorzeitigen Sieg. Im Hauptkampf von „UFC on FX 8“ in Jaraguá do Sul schickte er den UFC-Neuling Luke Rockhold bereits nach der Hälfte der ersten Runde schlafen.

Rockhold rutschte zu Beginn des Kampfes bei einem Tritt aus, aber der ehemalige Strikeforce-Titelträger sprang auf die Beine zurück, ehe Belfort den Fehler ausnutzen konnte. Belfort verfehlte mit einem Drehkick und ging dann zum Single-Leg-Takedown über. Rockhold wehrte den Angriff ab. Belfort setzte Rockhold mit Schlägen unter Druck, aber Rockhold wich den meisten davon aus.

Darauf feuerte Belfort erneut einen Drehkick ab, und diesmal traf er Rockhold genau am Kopf. Rockhold ging zu Boden und Belfort setzte mit Schlägen nach, woraufhin der Ringrichter den Kampf nach 2:32 Minuten beendete. Nach seinem Sieg über Michael Bisping hat Belfort zum zweiten Mal in Folge einen Kampf mit einem Tritt zum Kopf entschieden.

Souza schnappt zu

Dem Brasilianer Ronaldo „Jacaré“ Souza, ebenfalls ein ehemaliger Strikeforce-Titelträger im Mittelgewicht, gelang ein eindrucksvolles Debüt. Souza, ein siebenfacher Weltmeister im brasilianischen Jiu-Jitsu, nutzte seine geballte Erfahrung im Bodenkampf, um den zuletzt viermal in Folge siegreichen Chris Camozzi in der ersten Runde zur Aufgabe zu zwingen.

Souza traf Camozzi früh mit seiner Rechten, dann stieß er ihn zu Boden. Camozzi hinderte Souza zunächst daran, seine Guard zu passieren, doch schlussendlich kämpfte sich der Brasilianer an seinen Beinen vorbei. Souza setzte einen Omoplata an, aber Camozzi rollte sich frei. Dies ermöglichte es Souza, die Mount-Position einzunehmen.

Als sich Camozzi herausdrehen wollte, nahm Souza ihn in einen Arm Triangle Choke. Nach 3:37 Minuten schlief Camozzi darin ein.

Dos Anjos bezwingt Dunham

Im Leichtgewicht standen sich Evan Dunham und der Brasilianer Rafael dos Anjos gegenüber. Dunham und dos Anjos lieferten sich über drei Runden ein enges und ausgeglichenes Gefecht.

Im Stand agierte dos Anjos vielseitiger – insbesondere mit seinen Tritten setzte er Dunham zu. Dunham wiederum traf häufiger mit seinen Schlagkombinationen und punktete zudem in Runde eins mit einem Takedown und Ground and Pound.

Die drei Punktrichter gaben den Sieg nach fünfzehn Minuten mit Wertungen von dreimal 29-28 an dos Anjos, der damit zum vierten Mal hintereinander gewann.

Natal besiegt Zeferino

Der Brasilianer Rafael Natal vermieste seinem Landsmann Joao Zeferino das Debüt im Octagon. Zeferino klingelte Natal in der ersten Runde mehrfach an, verlangsamte aber in der zweiten Runde sein Tempo deutlich. Dadurch fand Natal in den Kampf zurück.

In der dritten Runde erarbeitete sich Natal nach einem Takedown sogar die Mount-Position, aus der er Zeferino mit Ground and Pound zusetzte, ohne den Kampf jedoch noch vorzeitig zu entscheiden.

Die drei Punktrichter gaben den Sieg mit Wertungen von 30-27 und zweimal 29-28 an Natal.

Das Vorprogramm von „UFC on FX 8“

Nik Lentz besiegte Hacran Dias einstimmig nach Punkten.

Francisco Trinaldo zwang Mike Rio nach 3:08 Minuten der ersten Runde mit einem Arm Triangle Choke zur Aufgabe.

Gleison Tibau ließ John Cholish nach 2:34 Minuten der zweiten Runde in einem Guillotine Choke abklopfen.

Paulo Thiago erkämpfte sich einen einstimmigen Punktsieg über Michel Prazeres.

Yuri Alcantara bezwang Iliarde Santos nach 2:31 Minuten der ersten Runde durch technischen Knockout.

Fabio Maldonado schlug den Kanadier Roger Hollett einstimmig nach Punkten.

John Lineker besiegte den Russen Azamat Gashimov nach 1:07 Minuten der zweiten Runde durch technischen Knockout.

Jussier Formiga bezwang Chris Cariaso einstimmig nach Punkten.

Lucas Martins schlug Jeremy Larsen nach 13 Sekunden der dritten Runde KO.